Instagram fürs Restaurant: ein Wochenplan, den die Küche wirklich schafft

RestoPhoto Team · 26. August 2026 · 5 Min. Lesezeit

Ein Gericht wird in der Restaurantküche mit dem Handy fotografiert

Niemand eröffnet ein Restaurant, weil er Lust auf einen Instagram-Account hat. Trotzdem ist dieser Account für viele Gäste der erste Eindruck, lange bevor jemand die Tür aufmacht. Das ist eine unbequeme Lage, wenn in der Küche zwei Leute fehlen und in vierzig Minuten der Service anfängt.

Dieser Plan ist für genau diese Lage gebaut. Kein Redaktionsplan mit dreißig Ideen, kein Fotograf, keine Agentur. Vier Beiträge pro Woche, fotografiert innerhalb der Arbeit, die ohnehin läuft.

Muss man wirklich jeden Tag posten?

Nein. Der Versuch ist sogar der häufigste Grund, warum Gastro-Accounts nach drei Wochen einschlafen. Vier ruhige Beiträge pro Woche schlagen vierzehn Beiträge in einer Woche und danach zwei Monate Stille. Der Algorithmus belohnt Verlässlichkeit, und Gäste tun das auch: wer Sie innerhalb von zwei Wochen zweimal sieht, denkt am Freitagabend an Sie.

Suchen Sie sich vier feste Slots und lassen Sie sie langweilig. Dienstag und Donnerstag je ein Gericht, Freitag das Wochenende, Sonntag etwas aus dem Betrieb.

Die eine Regel, die den Plan überhaupt möglich macht

Fotografiert wird beim Vorbereiten, niemals im Service.

Beim Mise en Place ist es ruhig, das Licht ist meistens besser, und nichts wird kalt, während Sie den Ausschnitt suchen. Im Service ist jede Sekunde am Pass eine Sekunde, die dem Gast gehört.

Nehmen Sie sich zweimal die Woche zehn Minuten. Das reicht für vier Beiträge.

Gericht am Vorbereitungstisch im seitlichen Tageslicht fotografiert

Was Sie posten sollten

Das Gericht, nah und ohne Deko. Kein Styling, keine Requisiten, die Sie gar nicht besitzen. Der Teller so, wie er die Küche verlässt, von der Seite oder von oben, formatfüllend. Das ist Ihr stärkster Beitrag und gleichzeitig der einfachste.

Das Gericht in Bewegung. Ein kurzer vertikaler Clip: Sauce, die aufgegossen wird, Käse, der Fäden zieht, ein Messer, das durchgeht. Reels erreichen Leute, die Ihnen noch nicht folgen, und genau darum geht es, wenn Sie gefunden werden wollen.

Die Person, die es gekocht hat. Hände statt Gesichter, wenn das Team scheu ist. Ein Koch beim Anrichten, jemand an der Maschine. Essen wirkt glaubwürdiger, wenn man sieht, dass ein Mensch dahintersteht.

Etwas aus dem Haus, das kein Teller ist. Der Ecktisch im Nachmittagslicht. Die neuen Gläser. Die Wand, die endlich gestrichen ist. Ein Account mit nur Tellern liest sich wie eine Karte, ein Account mit Raum liest sich wie ein Ort.

Stories sind kein fünfter Beitrag

Stories kosten nichts an Vorbereitung und gehören nicht in den Plan oben. Sie entstehen nebenbei: die Lieferung am Morgen, das Tagesgericht auf der Tafel, der volle Gastraum um halb neun. Wer regelmäßig Stories macht, bleibt im oberen Rand der App sichtbar, ohne dafür etwas zu produzieren.

Eine Woche Material in zehn Minuten

Stellen Sie drei oder vier Gerichte beim Vorbereiten nacheinander an dieselbe Stelle, im selben Licht. Sie machen nicht vier Fototermine, Sie machen einen Termin mit vier Motiven. Das Handy bleibt, wo es ist, die Teller wechseln.

Dann nehmen Sie eines dieser Gerichte und fotografieren es zweimal zusätzlich: einmal, während etwas aufgegossen oder geschnitten wird, einmal aus tieferem Winkel. Damit haben Sie Standbilder und Bewegung aus denselben zehn Minuten.

Vom Vorbereitungstisch zu etwas, das nach Studio aussieht

Hier hören Handyfotos meistens auf zu reichen. Der Teller stimmt, der Ausschnitt stimmt, und das Bild sieht trotzdem nach Küchentresen unter Deckenlicht aus. Zwischen diesem Bild und dem, was auf Instagram funktioniert, liegen Licht und Hintergrund, und beides lässt sich um elf Uhr vormittags am Vorbereitungstisch schlecht lösen.

Genau diese Lücke schließt RestoPhoto. Sie laden das Handyfoto hoch und bekommen dasselbe Gericht unter Studiolicht zurück, auf einer Oberfläche, die zu Ihrem Haus passt. Es arbeitet an Ihrem echten Teller und erfindet keine Zutaten dazu, die nicht darauf lagen. Wer nach dem Foto bestellt, bekommt das Gericht vom Foto.

Aus derselben Aufnahme entsteht auch ein vertikales Reel mit Musik und auf Wunsch mit Sprecherstimme. Damit ist der Bewegungsbeitrag abgedeckt, ohne dass Sie ein zweites Mal aufbauen. Das erste Foto ist gratis, ohne Karte.

Dasselbe Gericht nach der Bearbeitung durch RestoPhoto, bereit für den Feed

Eine Woche zum Wiederholen

  1. Dienstag, Vorbereitung: drei Gerichte fotografieren, zehn Minuten.
  2. Dienstag abends: das erste Gericht posten.
  3. Donnerstag: das zweite Gericht als Reel posten.
  4. Freitag: das Wochenendgericht posten.
  5. Sonntag: der Raum, das Team oder die Sache, die Sie repariert haben.

Und dann wieder von vorn. Der Account wächst, weil er nicht abreißt, nicht weil ein einzelner Beitrag brillant war.

Fangen Sie morgen früh mit einem Gericht an

Nehmen Sie das Gericht, auf das Sie am meisten stolz sind, stellen Sie es vor dem Service ans Fenster und machen Sie ein Foto. Das ist der ganze erste Schritt. Alles oben kommt danach.

Ganz ohne Fotograf

Laden Sie ein Handyfoto eines Gerichts hoch und RestoPhoto hebt es auf Studioqualität, erstellt ein Reel und ein QR-Menü. Ohne Ihr Gericht zu verändern.

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